Nord

Entlang des Hagener Naherholungsgebietes an Harkort- und Hengsteysee bildet sich der Hagener Norden als Stadtbezirkteil mit besonderem Wohnraum und bester Infrastruktur. Anders als in Haspe und Hohenlimburg ist der Hagener Norden keine „gefühlte“ Einheit, sondern ein Bezirk mit vielen liebenswerten Stadtteilen, die in ihrer Vielfalt das Hagener Gesicht entscheidend mitprägen.

Um einen ersten Einblick zu erhalten, haben wir Ihnen Bilder unseres derzeitigen Bestandes exemplarisch zusammengestellt.

Boele

Für viele ist der Stadtteil Boele das Zentrum des Hagener Nordens. Eine gesunde Infrastruktur mit belebtem Wochenmarkt, vielen Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten, Schulen und Kindergärten.

Boele ist eine der Keimzellen des hochgelobten Hagener Brauchtums. Hier wird nicht nur zünftig am Karnevalssonntag ein „Veedelszuch“ organisiert, sondern sich, im gesamten Jahr, in besonderer Verantwortung um das Zusammenleben der Generationen gekümmert. Zum Stadtteil Boele gehören auch die angrenzenden Bereiche Kabel, Bathey (mit direkter Anbindung an die A1) und Hengstey (mit direkter Anbindung an den gleichnamigen See). Fast ebenso schnell wie in der Hagener Innenstadt ist man auf dem entgegengesetzten Weg auch an den markantesten Punkten in der Nachbarstadt Dortmund. Die Spielbank Hohensyburg ist ebenso nah, wie der Signal-Iduna-Park, in dem der BVB seine Heimspiele austrägt.

In Bathey haben sich in einem kleineren Gewerbegebiet, die vielleicht bekanntesten Hagener Firmen niedergelassen: mit SinnLeffers in der Textilbranche und der weltweit fungierenden Douglas-Holding spielt Hagen (und somit auch Boele/Bathey) in der ersten Liga der deutschen Wirtschaft!

Boelerheide

In der Boelerheide wird, neben Haspe und Boele, das Hagener Brauchtum besonders gepflegt. Dieser Stadtteil, in dem auch die „Heidefreunde“ zuhause sind und für ein ausgesprochenes Sozialklima sorgen, dient in erster Linie als attraktiver Wohnstandort. Mit einer guten Infrastruktur, die auch die Stadtteile Altenhagen und Eckesey unterstützt, lässt es sich in der Boelerheide sehr gut leben. Der Hameckepark ist ein echtes Highlight im Stadtteil. Die ausgedehnte Parkfläche bietet Frühsportlern, Jungfamilien und Skater-Freunden ein kleines Paradies genau vor der Haustür. Im schneebedeckten Winter lädt der Park zu rasanten Schlitten-Abfahrten ein.

Im Schulzentrum Boelerheide wird zukünftig die Sekundarschule für den Hagener Norden ansässig sein.

Boelerheide besticht, neben den „Heidefreunden“, mit einem gesunden Vereinsleben und stellt sich somit als lebenswerter Stadtteil für junge Familien dar.

Eckesey

Wesentlich zentraler kann man kaum wohnen – in einem Stadtteil, der sich in den vergangenen Jahren vom Hagener Mauerblümchen zum sozialen Zentrum der Stadt Hagen entwickelt hat.

Von der Ansammlung der Straßennamen ist es das Hagener Dichter- & Denkerviertel. Hier wohnt man bei Goethe, Schiller, Wieland oder beispielsweise bei der großen westfälischen Literatin Annette von Droste-Hülshoff. In Eckesey wohnten auch die bisher treuesten Mieterinnen der ha.ge.we! Knappe 90 Jahre waren die Reffelmann-Schwestern im Mietbuch eingetragen – immer zufrieden und im betagten Alter sogar noch als Werbeikonen ihrer Wohnungsgesellschaft aktiv.

Die Anbindung sowohl an den öffentlichen Personennahverkehr, wie auch an die zentralen Anschlussstellen der Autobahnen A1 und A45 machen den früheren Eisenbahnerstandort Eckesey zu einem beliebten Wohnviertel für Berufspendler und Jungfamilien.

Nach der Verlagerung der Hauptverkehrsader rund um den Stadtteil haben sich in den vergangenen Jahren etliche Sozialeinrichtungen im Stadtteil angesiedelt. Das Altenheim „Wohlbehagen“ und der „Werkhof“ sind für viele Hagener namhafte Begriffe für verantwortungsvolle, generationenübergreifende Stadtentwicklung.

Garenfeld

Garenfeld ist die letzte Hagener Bastion vor den Nachbarstädten Schwerte und Iserlohn und liegt gerade idyllisch auf der Hanglage oberhalb der Ruhr. Auch hier haben die Hagener Stadtentwickler in den vergangenen Jahren für ausreichendes neues Bauland gesorgt, um entsprechenden Wohnwünschen von den Hagenern entgegenzukommen.

Es ist der wirkliche Dorfcharakter, welcher Garenfeld ausmacht. Aufgeteilt in Ober- und Unterdorf sind hier auch noch eine funktionierende Landwirtschaft und vor allem die meisten Reitställe in Hagen anzufindentreffen.

Gerade für die sportbegeisterten MitbürgerInnen hat der recht neue Kunstrasenplatz der Spielvereinigung Garenfeld/Berchum einen Symbolwert. Hier kämpft man gemeinsam um Punkte und lässt das Dorfleben, kurz hinter den Toren der Stadt Hagen, hochleben.

Dank neuer Straßenführungen sind die Autobahnanschlüsse zur A1 und A45 jeweils in wenigen Minuten gut zu erreichen – aber so richtig will niemand mehr Garenfeld niemand mehr verlassen.

Helfe und Fley

Die Garten(vor-)Stadt Helfe war in den frühen 1960er Jahren ein großes Wohnbauprojekt in Hagen, welches sich mit Bravour entwickelt hat.

Die Mischung aus Mietwohnungen und Einfamilienhäusern prägt das Hagener Stadtbild so stark, dass es selbst der Filmemacher Wolfgang Groos es für seinen Hagener Basketballfilm „Hangtime“ als Kulisse benutzte.

Der Stadtteil Helfe durchlebt derzeit einen stark deutlich merkbaren spürbaren Generationswechsel, weil die „Erstbezugs“-Familien ihre Immobilien nunmehr Schritt für Schritt an die nachfolgenden Generationen übergeben. Die Hagener Gartenstadt, die als Naherholungsgebiet den direkten Zugang zum Fleyerwald als Naherholungsgebiet hat, setzt ein funktionierendes Signal für das friedliche Zusammenleben von unterschiedlichen Kulturen.

Man trifft sich auf dem Wochenmarkt, bzw. auf dem kleinen Helfer Marktplatz, der von weiteren Lädchen zur Nahversorgung umgeben ist.

Die Helfer Bevölkerung zeichnet sich durch eine großartige Solidarität aus: als vor einigen Jahren die Helfer Grundschule abbrannte, war es ein Förderverein von ansässigen Bürgerinnen und Bürgern, der sich für den Wiederaufbau besonders stark machte. Hieraus resultierten die nunmehr schon fast legendären „Helfer Herbst- und Musiktage“, die das Gemeinschaftsgefühl der Helfer weiter vorantreiben und diesen Stadtteil so besonders liebens- und wohnenswert machen!

Zu Helfe gehört auch der Bereich Fley, der sich in den vergangenen Jahrzehntenen vom Arreal von drei Bauernhöfen zu einem großen, modernen Neubaugebiet entwickelt hat. Besonders junge Familien mit Kindern finden in diesem schönen Stadtteil hier, innerhalb von Hagen, immer noch ihr eigenes Grundstück zur individuellen Wohnbebauung.

Loxbaum

Unterer Loxbaum

Vorhalle

Vom Hagener Stadtzentrum mit dem Auto kommend, streift man zunächst die Filialen von aktuellen Fastfoodrestaurants, bis man im urbanen Zentrum jenes Stadtteils ankommt, welcher über ein einzigartiges Naherholungsgebiet, inklusive Wasserschloss, verfügt.

Im Stadtteil Vorhalle geht kirchliche Gemeindearbeit Hand in Hand mit städtischem Engagement. Vorhalle verfügt über eine große Bandbreite an Kindergärten und Schulen. Die Vorhaller Straße ist eine kleine Flaniermeile mit netten Läden zur Nahversorgung. Diese werden von unterschiedlichen Discountern und Vollsortimentern erweitert.

Das Aushängeschild im Stadtteil Vorhalle ist aber auf jeden Fall das Wasserschloss Werdringen, in dem auch das städtische Museum für Ur- und Frühgeschichte beheimatet ist. Am Ufer des Harkortsees, der ebenfalls teilweise dem Stadtteil Vorhalle zuzurechnen ist, befindet sich das Zuhause der Hagener Yachtschule. Die Verantwortlichen der Yachtschule freuen sich immer über interessierte Besucher.

Gegenüber vom Stadtteilhaus, in dem auch eine Zweigstelle des Hagener Bürgeramtes untergebracht ist, befindet sich der große Europa-Platz. Hier findet nicht nur freitags der Wochenmarkt statt, sondern auch einmal jährlich das Stadtteilfest – und täglich, zumindest bei entsprechender Witterung, ist er ein Generationentreffpunkt für alle Vorhaller.

Wer den Stadtteil doch mal kurz verlassen möchte, hat die Wahl zwischen dem direkten Autobahnanschluss zur A1 (Köln-Bremen) oder einr schönen Fahrradtour ins benachbarte Wetter.

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